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Freitag, 6. September 2013 0 Kommentare
Davao setzt auf Tourismus
5.9.2013

Jeder, der mal jetzt in Davao war, kann es bestaetigen: IN DAVAO TUT SICH WAS ! Es wird gebaut, wie verrueckt: Malls, Hotels, Wohnanlagen, Subdivisions usw. Viel Geld wird investiert von den Bauherren. Und es bleibt die Frage: Wer solls kaufen ?

Sieht man sich mal die bereits vorhandenen Subdivisions an, so sieht man wenige Haeuser. Filipinos kaufen meistens nur das Lot – zum Hausbau reicht es nicht mehr.  Und es ist auch nicht so, dass alle Lots verkauft sind, denn die Preise sind hoch fuer normal verdienende Filipinos. Und die Zinsen fuer Kredite beginnen meistens ab 12 %. Einfach zu hoch.

Und da hat die Stadtverwaltung von Davao die Initiative ergriffen und macht auf sich aufmerksam. Touristen sollen kommen  und investieren oder wenigstens Urlaub hier machen. Dafuer  zieht Davao die Touristik-Kongresse hierher. Und auch  umgekehrt funktioniert es:  Davao ist neuerdings bei Tourismus-Kongressen im Ausland dabei. Demnaechst in Peking und spaeter in London. Das kostet alles Geld – aber es lohnt sich.


So hat China bereits ihr Interesse an einem Konsulat in Davao gezeigt und suchen ein passendes Grundstueck. Und obwohl im letzten Jahr nur ca. 4000 chinesische Touristen kamen , ist die Tendenz steigend. Das Interesse der Chinesen scheint sich auf die Insel Samal zu konzentrieren, und zwar auf die Beaches mit hochpreisigen Condos..
Also, lasset uns Chinesisch lernen...... bevor uns andere das Geschaeft wegschnappen !

Mit freundlichen Gruessen
Ludwig aus Davao



Freitag, 28. Juni 2013 0 Kommentare

Davao und seine Hochhaeuser

Fuer wen sind die vielen Condos in Davao ?
27. Juni 2013

Es ist fast schon die Regel, dass wir in den Malls angesprochen werden, ob wir nicht ein Haus oder ein Condo kaufen wollen. Wir waeren doch weiss und haetten bestimmt die noetigen Millionen Pesos. Und dazu bekommen wir die Prospekte in die Hand gedrueckt und da die Verkaeufer meistens recht nett sind, laesst man sich ab-und-zu zu einer Besichtigungsfahrt ueberreden.


Und dann werden uns ganz stolz die Haeuser und Condos vorgefuehrt. Unsere Reaktion ist zurueckhaltend, denn was sollen wir in einer neuen Subdivison  wohnen,wo wir nahezu die einzigen waeren. Ganz erschrocken sind die Verkaeufer, wenn uns die Wohnflaeche zu winzig ( ca. 50 – 60 qm ) und der Preis ( ab 23.000 Pesos / qm ) dafuer zu teuer erscheint.


Von wenigstens 3 Gesellschaften werden gerade mit viel  “Tamtam”  Condos angeboten in Gebaeuden (meist wird gerade mit Bauen angefangen ) mit mehr als 16 Stockwerken. Eigentlich sind nur die Eckwohnungen “brauchbar”- die Mehrzahl sind 1-Raum-Wohnungen bis zu 35qm mit kleinem Balkon und von dort kommt auch das ganze Licht. Je weiter man vom Balkon weg ist, umso dunkler wird die Wohnung. Richtige “Schuhschachteln” !

Vielleicht haben sich die Initiatoren vom Stadtbild in Manila anstecken lassen mit den vielen Hochhaeusern fuer Bueros und Condos entlang der Beach. Das ist schliesslich die Hauptstadt und Platz gibt es  nicht viel. Hier in Davao gehoert es vielleicht irgendwie zum guten Ton, auch ein Condo zu haben, wo das Autoabstellplatz fast so viel wie die Wohnung kostet. Dringend erscheint es mir nicht, da Davao viel Umland hat und die “Mini-Haeuser” von anderen Gesellschaften in vergleichbarer Groesse  – aber billiger – angeboten werden. Oder spekulieren die Condo-Erbauer schon mit einer neuen Kaeuferwelle, da philippinische Krankenschwestern jetzt nach Deutschland kommen  und gleichzeitig die Werbung nach Touristen intensiviert wird ?


Mit freundlichen Gruessen
Ludwig aus Davao
Samstag, 25. Mai 2013 0 Kommentare

Komm, kaufen Sie doch ein Haus !


Subdivision Solariega in Davao-Talomo
25. Mai 2013

Waren in der Subdivision SOLARIEGA, um Freunde zu besuchen und uns gleichzeitig zu informieren, da ein TAG der offenen Tuer war.

Wie ueblich ist das Eingangsportal mit Guard schoen gestaltet und ansprechend. Dann faehrt man durch eine Allee von Baeumen zum ersten Kreisel, wo die Strassen in die verschiedenen Wohngebiete starten. Schoene grosse Grundstuecke und  Gebaeude. Weiter hinten – nach dem zweiten Kreisel- werden die Haeuser kleiner – aber farbenfreudiger. Alles Haeuser mit max. 2 Stockwerken. Die Strassen sind breit und werden staendig gekehrt. Mehrfach patrouliert eine Polizeistreife durch die Strassen.  Es ist ruhig. Es gibt viel Natur. Etwas zum Wohlfuehlen. Eine schoene Anlage. Durchschnittliche Bausubstanz.

Aber, da die Anlage ca. 6 – 7 Jahre alt ist, sieht man mehrere Schilder mit der Aufschrift: “House and Lot for Sale”. Das ist nicht ungewoehnlich und fuer Kaufinteressenten eine gute Gelegenheit zum Handeln.

Die Neubau-Haeuser, 2-geschossig, die von der Firma Camella (Eigentuemer der Subdivision) angeboten werden, beginnen bei einer Wohnflaeche von 40 qm. Nach unserem Wohngefuehl brauchen wir schon mehr und es kommt wohl eher das Model”Elaisa”  mit einer Grundstuecksflaeche von 110 qm und einer Wohnflaeche von 97 qm in Betracht und das kostete rund 4 Mio.Pesos. Durch Zusammenlegen von  kleinen  Raeumen  kommt man zu Zimmergroessen, so wie wir sie moegen.


Uebrigens wohnen dort viele Auslaender und es ist recht gesellig. Einige sind Eigentuemer geworden. Die meisten haben erstmal ein Haus angemietet um zu sehen, wie es sich hier lebt. Bis zum Strand sind es dann  noch mal ca.  300 Meter. Das Meer kann man schon ahnen.

Mit freundlichen Gruessen
Ludwig aus Davao
Samstag, 1. Dezember 2012 1 Kommentare

Kuehles Haus ohne Aircon - Ideensammlung


Kuehles Haus ohne  Aircon !
1.       Dezember 2012

Das ist wohl der Wunschtraum von jedem, der hier ein Haus bauen oder umbauen will: Es sollte kuehl sein – auch ohne Aircon. Wenn man das Glueck hat und ein Haus am Hang sein eigen nennt wie z.B. ein Haus in der Subdivision “Las Terrassas” hier in Davao, dann ist das schon ohne groessere Anstrengungen moeglich, denn die Aufwinde am Hang sorgen fuer Kuehle.








Fuer alle anderen Kuehlung-Suchende  braucht es mehr gedankliche Anstrengung. Die gesammelten und erprobten Moeglichkeiten sind in etwa:

1.       Das Haus mit Baeumen (keine Breit- Wurzler! !)  beschatten,
2.       Das Gebaeude mit 2 oder 3 Geschossen bauen, die kuehlen Raeume (Schlafzimmer, Buero) sind unten, die warmen (Kueche) kommen nach oben (Waerme steigt auf),
3.       Haeuser mit wenig Innenwaenden bauen, damit Luft durchstreifen kann (Querlueftung),
4.       Statt Fensterglas  Spiegelglas verwenden,
5.       Das Dach soweit verlaengern, dass die Fenster im Schatten liegen ,
6.       Die Aussenwaende mit Isolierung (Styropor) verkleiden ,
7.       Die Zimmerhoehe  auf ca. 3,50 m einrichten mit  Oberlichtern zum Lueften ,
8.       Abends mit Ventilatoren die aufgestaute, warmeLuft an der Zimmerdecke  aus den Fenstern “pusten” (kuehlere Luft fliesst automatisch nach !),
9.       Glaenzende Alu-Lamellen anstelle von Gardinen verwenden ,
10.    mit Ventilator von Wasseroberflaeche ( Swimmingpool, See, Teich) Luft ansaugen, die durch die Wasserverdunstung  abgekuehlt ist ,
11.   Flaeche ums Haus immer wieder mit Wasser bespruehen, sofern Beton ,
12.   Das Dach und die Aussenwaende weiss anstreichen, um die Sonnenstrahlen zu reflektieren,
13.   Die Dachunterseite mit Alu-Bahnen ( zur Reflektion der Waerme) und Isolierung  verkleiden, damit wenig Waerme von dort eindringen kann,
14.   Im Fussboden  abgekuehltes Wasser (inverte Waermepumpen-Funktion) in  Kunststoff-Rohren zirkulieren lassen ( sehr aufwendig und teuer, aber funktioniert bestens), erprobt von Bastler-Ingenieur aus USA.

Dem Dach kommt eine entscheidende Bedeutung zu, denn dieser Teil des Hauses ist der Sonne am laengsten ausgesetzt  und am waermsten, da hier meistens die Daecher aus Metallplatten bestehen und Temperaturen bis zu 80 Grad C keine Seltenheit sind.

So sind Ideen geboren worden, das Haus mit einem Flachdach auszustatten, es mit Erde/Granulat aufzufuellen und mit einer Pflanzendecke zu versehen. Klar, dass das Haus dann ein sehr stabiles Betondach sein muss  und dass genuegend Feuchtigkeit in der Pflanzendecke sein sollte. Dann hat das Dach die Qualitaet von einen Reetdach in Norddeutschland:  Das Haus  ist innen kuehl und man hoert auch keine  Regentropfen !

Einen ganz anderen Weg ist ein Bastler gegangen, indem er einige physikalische Gesetze ausnutzte. Er hat sein Dach schwarz angestrichen, damit es wirklich richtig heiss wird. Dann hat er es mit einem Rasensprenger staendig befeuchtet. Das Wasser verdampft auf dem heissen Blech und kuehlt es ab. Der Abkuehlungseffekt fuer die Innenraeume ist da – nur billig wird es nicht, denn es muss staendig Wasser verspritzt werden. Zum Ueberlegen !

Welche der aufgezaehlten grossen und kleinen Moeglichkeiten man einsetzt, bleibt einem selbst ueberlassen. Also, probieren … und neue, kuehlende  Ideen finden.

Mit freundlichen Gruessen
Ludwig aus Davao
Mittwoch, 21. November 2012 1 Kommentare

Das Rasensprenger-Haus

Das Rasensprenger-Haus
21. November 2012

Mit Bekannten spricht man beim Bier ueber dieses und jenes und manchmal auch ueber wichtige Sachen, wie zum Beispiel ueber die  Kuehlung eines Hauses.

Mein Bekannter, ein Ingenieur, mag dieses Thema und spricht gern wie ein Lehrer darueber. Und so fragte er mich, was ich fuer Ideen habe, ein Haus ohne Aircon kuehl zu halten. Also zaehlte ich auf:
1.    - Man kann Baeume vor das Haus pflanzen, damit das haus im Schatten liegt oder
2.      -  Man verlaengert den Dachueberstand, damit die Fenster im Schatten liegen oder
3.     - Man isoliert die Hauswaende an den Stellen, wo die Sonne drauf scheint oder
4.      -  Man verwendet Jalousien , die mit Aluminium beschichtet sind und die die Waerme reflektieren
5.     -  Mehr faellt mir gerade nicht ein.

Und was Wichtiges haette ich vergessen, meinte er. Ich haette nicht an das Dach und die Dachflaechen  gedacht. Von da kommt doch der groesste Teil der Waerme.
Und dann holte er gross mit Erzaehlen aus und erklaerte mir die physikalischen Gesetze, die alles was mit Waerme zu tun haben. Als er merkte, dass das fuer mich nicht so interessant war, holte er ein Bild aus der Tasche und legte es auf den Tisch

Es zeigte ein normales Dach, wie man es hier viel hat – nur dieses Dach war schwarz gestrichen. Ich sprach ihn darauf an und meinte, dass das wohl ein Scherz waere, ein Dach so anzustreichen. Nein, meinte er, das waere Absicht und ich sollte mir das Bild noch mal genauer ansehen. Und wirklich, es war da noch ein Gestell auf der Dachspitze, so wie ein Kleiderbuegel.
Und dann erzaehlte er mir die Geschichte zum Bild und dem Haus, das seinem Freund gehoert, einem Bastler. Der hat sich auch Gedanken gemacht, wie man in den warmen Philippinen zu einem kuehlen Haus  kommt – ohne Aircon


Nach vielen Versuchen laesst der seinen Rasensprenger , den er aufs Dach installiert hat, laufen und der Rasensprenger spritzt Wasser aufs Dach, so als waere es eine Rasenflaeche. Die Sonnenstrahlen und der Wind lassen das Wasser verdunsten – und auf einem schwarzen Dach verdunstet es besonders schnell - und kuehlen das Dachblech ab. Der Effekt dieser Konstruktion ist: Die Kuehlung kommt von oben  - so wie Schnee - in die Raeume und kuehlt alles ganz gut ab.
Lachend meinte mein Bekannter, dass sich sein Freund diese Idee nicht patentiert hat. Es ginge auch nicht. Aber zum Ueberlegen und Nachbauen haette sein Freund nichts dagegen

Mit freundlichen Gruessen
Ludwig aus Davao
Dienstag, 13. November 2012 0 Kommentare

Plastikflaschen-Haus Fortsetzung

    In DAVAO auf den Philippinen
    Haus aus Plastikflaschen 2. Teil
    13. November 2012
Wie zu erfahren war, hat die Idee vom Plastikflaschen-Haus eine Fortsetzung erfahren.

Findige Filipino haben sich gedacht: Zwar sind die Plastikflaschen ein Wegwerfartikel, aber sind sie einmal eingebaut, dann sind sie weg. Also hat man sich gedacht: Machen wir es anders.


Sie haben die Plastikflaschen in einen festen Holzrahmen gefestigt. Dann hatten sie die Alternativen: Einmal kann man die Flaschen mit einem Stroh-Lehm-Gemisch füllen, dann werden sie unduchsichtig und werden als Mauern verwendet. Läßt man die Flaschen aber sauber, dann lassen sie sich als Fenster benutzen. Funktioniert teilweise.


So ein Gebäude sieht schon irgendwie lustig und luftig aus. Der große Vorteil liegt in der Wiederverwendung der Plastikflaschen-Rahmen für neue Gebäude.

Mit freundlichen Grüßen
Ludwig aus Davao
Montag, 12. November 2012 0 Kommentare

Haus aus Plastikflaschen

    In DAVAO auf den Philippinen
    Haus aus Plastikflaschen
    11. November 2012

Eigentlich ist die Idee einfach, dass man beim normalen Hausbau an Stelle von Hallowblocks irgend etwas nimmt, dass die gleiche Festigkeit hat, aber billiger ist. Nur das Problem ist, was nimmt man ?

In manchen Ländern hat man auf Lehm und Stroh/Häcksel zurückgegriffen, (in USA/Mexiko sind es die Adobe-Häuser), um auf die Kosten von Zement und Beton verzichten zu können. Das Ergebnis ist ein Gebäude, das immer wieder Pflege braucht, denn Eis, Schnee und Regen können die Lehmwände ganz schön angreifen.

Eine andere Idee ist dann entstanden. Ausgehend von den „grünen“ Versuchen, mit Glasflaschen die Häuser zu bauen - in Thailand ist eine Pagode aus vielen Tausend Glasflaschen errichtet worden - ist man hier auf die Idee mit den Plastikflaschen gekommen.




Plastikflaschen sind nicht so stabil wie Glasflaschen. Um die Plastikflaschen stabil zu bekommen, hat man sie mit einem Stroh-Lehm-Gemisch gefüllt und dann an der Sonne trocknen lassen. Das hat die nötige Festigkeit gegeben und man konnte damit Mauern aufrichten.





Eigentlich doch gar nicht schlecht. Und man hat auch schon einen Namen für diesen Hallowblock-Ersatz: „ECO-Brics“ !






Mit freundlichen Grüßen
Ludwig aus Davao
Dienstag, 6. November 2012 0 Kommentare

Loch im Dach - es tropft

    In DAVAO auf den Philippinen
    Loch im Dach
    6. November 2012
Als ich vor einigen Tagen ums Haus herum ging, sah ich zu meiner Verwunderung, dass sich eine der Sperrholzplatten beim Dachüberstand gelöst hatte, herunterhing und irgendwie faserig aussah. Und es tropft. Sowas hatte ich nicht erwartet, weil die Antwort einfach hieß: Dach ist undicht ! Irgendwo ist ein Loch !


Bei den Dächern geben sich die Filipinos mal Mühe und mal nicht. Einmal muß es eben gerademal dicht sein. Aber gleichzeitig muß es hübsch und dekorativ aussehen. Da gibt es so viele tolle Winkelchen, Ecken und hohe Dachrinnen-Borde , die dem kleinen Haus das Aussehen einer bombastischen Villa geben – natürlich nur im Dachbereich. Und das ist wiederum das Problem: Wenn es einmal anfängt zu rosten – was bei dem hiesigen Klima ja garnicht anders geht – dann fängt es da bei den Winkelchen und Ecken an. Und das wird teuer.

Ein Bekannter hier sagte mir, dass ein normales Dach zu reparieren schon was kostet. Aber so ein Dach mit soviel Dachflächen, das geht richtig ins Geld. Aber wer denkt beim Kauf eines Hauses schon ans Dach ?


Ein normales Dach hier wird normalerweise mit meterlangen „galvanized Iron“-Tafeln im Winkel von ca. 18 Grad. (damit man nicht soviel Material braucht) gedeckt. Dann streicht man sie mit farbigen Isolierfarben an, meist rot, grün oder blau. Leider nicht mit weiß, was die Sonnenstrahlen und damit die Hitze wenigstens etwas reflektieren würde. Dann verwendet man Spezialnägel mit Gummikappe, damit an den Einschlagstellen der Nägel nicht gleich der Rost startet. Und fertig. Dachrinnen ? Warum ?

Ein Dachspezialist besichtigte das Dach und meinte, er könnte eine Dachbahn auswechseln oder versuchen, die Schadstelle mit Glasfasermatte und Härter abzudichten. Preislich käme es aufs Gleiche hinaus. Wir haben uns für die Dachbahn entschieden, denn wer möchte schon so eine Art „weißes Heftpflaster“ auf dem roten Dach haben, das die Nachbarn sehen können ?

Wir fragten auch, ob man dabei eine Isolierung ins Dach einziehen könnte, um die Hitze zurück zu halten und ob man es mit weißer Isolierfarbe streichen könnte ? Klar, geht das – aber dann wäre ein komplett neues Dach wohl billiger. Da er erst in ca. 3 Wochen für uns Zeit hat, haben wir noch genügend Bedenkzeit. Bis dahin lassen wir es tropfen.

Mit freundlichen Grüßen
Ludwig aus Davao
Samstag, 15. September 2012 0 Kommentare

Im Land der "NAGLER"


     In DAVAO auf den Philippinen
    Im Land der „NAGLER“
    15.September 2012

Es war so, dass wir einen Schrank haben wollten. So einen, wie wir in Deutschland gewohnt waren, In den Kaufhäusern werden schon Schränke angeboten, so bis zu einer Höhe von ca. 1,50 Metern. Und dann hört es auf.

Wo sind unsere geliebten Schrankwände mit ca. 2,10 m Höhe ? …... Nix zu finden!

Also suchten wir Bekannte, die einen Schreiner kennen und der auch noch was können sollte. Haben auch einen gefunden. Mussten warten bis der frei ist, denn Schreiner sind in den Philippinen das, was früher bei uns die Fliesenleger waren: Seltene Exemplare, recht eigen und teuer.

Er kam dann auch am Montag, ließ sich unseren Plan zeigen, war über die Schrank-Höhe überrascht und dann kam entsprechend sein Arbeitslohn-Angebot. Fürstlich !!!

Aber wir haben akzeptiert, denn sonst hätten wir den Schrank wohl selbst zusammenbauen müssen.
Ohne Übertreibung kann man sagen, dass die Erfindung des NAGELs für die philippinischen Handwerker der Baustein ist für alles. Und entsprechend wird alles genagelt: Schränke, Stühle, Tische,Häuser, Dächer. Hängeschränke werden mit Spezial-Beton-Nägeln an der Wand verankert. Unser Schrank wurde für die Ewigkeit an der Wand befestigt – an eine Mitnahme beim Umzug daran ist garnicht zu denken. Der sitzt bombenfest an der Wand.


In den Sachen, wo sich mal eine Kreuzkopf-Schraube verirrt hat, kann man davon ausgehen, dass das importiert ist und vom Ausland kommt - oder kommen sollte - und gleich einen Preisaufschlag hat.


Mit freundlichen Grüßen
Ludwig aus Davao




 
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